Jets beenden Latvian Open auf dem 4. Platz

Die Jets belegen bei ihrer ersten Teilnahme am Latvian Open den 4. Schlussrang (Bild: Latvian Open).

Nach zwei Siegen in der Gruppenphase unterlagen die Jets im Halbfinal dem finnischen Star-Ensemble SC Classic mit 2:10. Ebenfalls den Kürzeren zogen sie im anschliessenden Spiel um Platz drei gegen den UHC Uster. Damit belegen die Jets den 4. Schlussrang.


Die Gefühlslage nach dem Latvian Open ist bei Cheftrainer Arto Riihimäki gemischt. Einerseits absolvierten die Jets innerhalb von sechs Tagen fünf intensive Spiele sowie zwei Trainingseinheiten, andererseits wurde das ohnehin dezimierte Team – nicht weniger als sechs Spieler konnten die Reise nach Lettland erst gar nicht mitmachen – nach dem ersten Spiel durch die Ausfälle von Markus Kulmala und Johannes Jokinen noch zusätzlich belastet. „Aus dem Vollen schöpfen konnten wir so leider nicht. Trotzdem waren die intensiven Spiele ein guter Test und die Reise auch für das Team-Building wertvoll“, findet Riihimäki. Ebenso habe man das Spielsystem und Mechanismen verinnerlichen können.

Besonders gut gefallen habe ihm, wie sein Team in den ersten 20 Minuten gegen Classic aufgetreten sei. „Da  standen wir defensiv kompakt und kreierten selbst gute Abschlussmöglichkeiten. Unser System hat gut gegriffen und damit konnten wir Classic auf Distanz halten.“ Spätestens aber ab dem Mitteldrittel provozierte der finnische Serienmeister, der wohl zu den Top 3 der weltweit besten Teams gehört, regelmässigere Fehler in der Klotener Hintermannschaft. „Das Balltempo und die Präzision ist nicht vergleichbar mit der Schweizer Liga. Das waren wir uns nicht gewohnt und das Spiel eine gute Lehrstunde für uns“, so Riihimäki.

Das abschliessende Spiel um Platz 3 gegen Uster nutzte Riihimäki nochmals, um Spieler auf anderen Positionen zu testen. Den angeschlagenen Mikael Karlsson liess er gar ganz draussen. „Die sechs Tagen waren sehr intensiv, die Jungs am Ende ihrer Kräfte. Wir wollten so kurz vor Saisonstart kein Risiko eingehen“.

Den Jets bleiben nun noch zwei Wochen, bevor sie am 9. September mit dem Auswärtsspiel beim UHC Thun in die Saison 18/19 starten.