Czech Open Tag 2: Sieg, Unentschieden und Niederlage

Bild: Pavel Ruzicka

Am zweiten Tag standen für die Jets-Damen drei Spiele auf dem Programm. Trotz nur einem Punkt aus der Zwischenrunde steht das Team sicher im Viertelfinal.


Gegen Tschechiens U19-Nationalmannschaft schickte Headcoach Maleček ein sehr junges Team auf das Feld. Im Schnitt waren die eingesetzten Akteurinnen (inklusive Torhüterin) 21.8 Jahre alt. Der zweite Block um Enzler, Frisk, Rieder, Luck, Frei wies gar einen Altersdurchschnitt von 20.2 Jahren auf. Die mit Abstand Jüngste war Torhüterin Alina Räuftlin mit 16 Jahren.

Feuertaufe für Räuftlin

Die U21 Torhüterin bestand ihre Feuertaufe mit Bravour und konnte ihrem Team mit einigen Saves zum Sieg verhelfen. Eine Parade Räuftlins leitete gar das 1:0 durch Kassandra Luck ein. Enzler lief der Bande entlang und bediente Luck in der Mitte, welche in der 11 Minute ohne Mühe zum 1:0 abzog. Obwohl die Jets bis dahin das Spiel im Griff hatten, fielen die Tore erst jetzt wie reife Früchte. Nur 14 Sekunden nach Wiederanpfiff erhöhte Christelle Wohlhauser mit einem satten Schuss ins hohe Eck zum 2:0. Nach Weiteren 27 Sekunden fiel gar noch das 3:0, erneut durch Luck, die von Deborah Frei so bedient wurde, dass sie nur noch einschieben musste. Nach exakt 17 Minuten musste sich Räuftlin das erste und einzige Mal bezwingen lassen. Havlínová überlistete sie mit einem Buebetrickli. Bei diesem Resultat (3:1) blieb es auch in der zweiten Halbzeit.

Mit 3 Siegen aus 3 Spielen sichern sich die Jets das Weiterkommen in die nächste Gruppenphase.

Martináková in Extremis

Dietlikon ging gegen FAT PIPE FLORBAL CHODOV früh durch die tschechische Internationale Martináková in Führung. Auf engstem Raum tunnelte sie ihre Gegnerin und schob zum 1:0 ein. Chodov wusste diese Führung gegen Ende der ersten Hälfte wieder auszugleichen.

In der Folge hatten die Jets immer wieder Mühe mit den rustikal spielenden Tschechinnen und mussten nach dem 1:2 in der 27. Minute erstmals im Turnier einem Rückstand nachrennen. Am Schluss versuchten die Zürcher Unterländerinnen ihr Glück mit einer 6. Feldspielerin, kassierten aber einen Penalty. Monika Schmid verhinderte das 1:3 und so konnten die Blau-Gelben noch einmal zu sechst antreten. In Extremis legte Julia Suter von hinter dem Tor auf Martináková, welche mit einem Backhandschuss in die linke obere Ecke die Torhüterin von Chodov überwinden konnte. Der Jubel und die Erleichterung bei den Jets war unübersehbar.

Starke Leistung gegen Pixbo nicht belohnt

Im nun bereits dritten Spiel des Tages gelang den Jets gegen das schwedische Topteam Pixbo Wallenstam eine taktisch und spielerisch gute Leistung, welche am Ende aber leider nicht mit Punkten belohnt wurde. Erstmals am Turnier trat das Team mit drei Linien an und konnte so die Kräfte nochmals besser einteilen. In der dritten Spielminute konnte Rahel Rieder ihre Farben nach einem Freistoss in Führung schiessen. Die Schwedinnen drückten, doch die Zürcher Unterländerinnen standen gut in der Defensive. Nichts desto trotz konnte sich Pixbo ein paar wenige Male in eine gute Abschlussposition bringen und daraus einschieben. So lautete das Verdikt am Ende 1:4 aus Sicht der Maleček-Equipe.

Am Samstag Playoffs

Unter anderem Dank den drei Punkten welche die Jets aus der Vorrunde mitnehmen konnten, stehen sie bereits sicher im Viertelfinal welchen sie als Gruppen-Zweiter erreichen. Dieser findet am Samstag um 13:50 Uhr statt. Der Gegner wird später am Abend feststehen und lautet entweder Erä Viikingit aus Finnland oder RIG Umea aus Schweden. Das Spiel findet in der Halle Jedenactka VS statt und wird wiederum im Livestream übertragen. Qualifizieren sich die Jets für den Halbfinal, so startet dieser um 17:20 Uhr.